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Die Historische Grenadiergarde
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1739 gründete Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt nach dem Vorbild der "Langen Kerls" des Alten Fritz, unter dem er einige Jahre in preußischen Diensten stand, im Dorf Pirmasens eine Garnison mit 34 Grenadieren. Bis zu seinem Tode 1790 vergrößerte er seine Truppe auf eine Stärke von fast 1600 Mann. Das Besondere an der Grenadiergarde des Landgrafen war, dass die Soldaten der Pirmasenser Garnison nie in den Krieg ziehen mussten. Sie hatten nur zum Gefallen des Landgrafen zu exerzieren. Dabei waren sie so diszipliniert und exakt, dass Militärexperten aus ganz Europa nach Pirmasens kamen um sie zu bewundern. 1741 heiratete Ludwig IX. die Prinzessin Luise Caroline von Pfalz-Zweibrücken, die später in Hessen-Darmstadt die "Große Landgräfin" genannt wurde. Die Historische
Grenadiergarde der Stadt Pirmasens wurde 1957
vom
Die jetzt getragene Uniform entspricht der "Erbprinz Darmstadt Montur" aus den Jahren um 1760 in den Farben Preußisch-blau, rot und weiß, nach friderizianischem Schnitt geschneidert.
Die Kutsche des Landgrafen
Die Schuster Joss-Gruppe
Die Frauen der Grenadiere zogen mit großen Körben auf dem Rücken, als Schuhverkäuferrinnen durch ganz Europa, um die "Bärmesenser Schlabbe" zu verkaufen. Nach der Legende war ein "Grenadier Joss" der Erste, der damit begann "Schlabbe" anzufertigen. So begann der Aufstieg von Pirmasens zur Deutschen Schuhmetropole. Die Schuster Joss-Gruppe
symbolisiert den Übergang von der Soldatengarnison zur |
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